Erster marktfähiger Bluttest für Brustkrebs

HeiScreen – Medizin-Experten für Tumor-Diagnostik und Krebs-Tests

Anhand des neuen, innovativen Bluttests von HeiScreen ist es möglich, Brustkrebs schnell und vor allem schonend zu erkennen.

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Vorteile

Vorteile moderner blutbasierten Krebsdiagnostik

  • Patientenschonende Methode zur Diagnostik von Brustkrebs

  • Erweiterte Diagnostik für Risikogruppen

  • Möglichkeit zum Therapiemonitoring

  • Möglichkeit zur Aussage des Therapieansprechens oder der Therapieresistenz

  • Optionen für die Nachsorge

Prozess

Einfacher Bluttest für Labore

  • Nur sehr geringe Blutmengen für die Erkennung von Brustkrebs benötigt

  • Diagnose der Krebserkrankung anhand von Biomarkern

  • Basis zur Risikoeinschätzung einer Krebserkrankung

  • Erweiterung optischer Diagnoseverfahren wie Mammografie, Ultraschall oder MRT

Einblick

Erklärung des Verfahrens

Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Im Jahr 2018 sind etwa 70.000 Frauen neu an Brustkrebs erkrankt, das sind etwa 30 Prozent der Krebsneuerkrankungen insgesamt. Bei einer frühzeitigen Erkennung ist die Heilungschance mit 95 Prozent jedoch sehr hoch.

Die Universitäts-Frauenklinik des Universitätsklinikums Heidelberg hat ein neues Verfahren entwickelt, mit dem eine Krebserkrankung in der Brust erkannt werden kann. Der Test kann somit das Diagnosespektrum optischer Diagnoseverfahren wie Mammografie, Ultraschall oder MRT erweitern. Nun soll dieser Test über HeiScreen in die Praxisanwendung überführt werden. Die Markteinführung des Tests zur Erkennung von Brustkrebs ist noch in diesem Jahr geplant.

„Der von unserem Forscherteam entwickelte Bluttest ist eine neue, revolutionäre Möglichkeit, eine Krebserkrankung in der Brust nicht-invasiv und schnell anhand von Biomarkern im Blut zu erkennen.“

- Prof. Dr. Christof Sohn, Geschäftsführender Ärztlicher Direktor der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg

Der Bluttest basiert auf dem Prinzip der Liquid Biopsy. Dabei handelt es sich um Verfahren, bei denen Informationen über eine Erkrankung aus Körperflüssigkeiten wie beispielsweise Blut, Urin oder Speichel gewonnen werden, indem Botenstoffe von Tumorzellen in einer Flüssigprobe untersucht werden. Im Blut von Frauen, die Brustkrebs erkrankt waren, konnten 15 verschiedene Biomarker identifiziert werden, mit deren Hilfe auch kleine Tumore nachweisbar sind.

Für den Test sind nur wenige Milliliter Blut notwendig, er soll von jedem Labor durchgeführt werden können. Das neue blutbasierte Verfahren ist deutlich weniger belastend für Frauen, weil es weder schmerzhaft ist noch mit einer Strahlenbelastung einhergeht.

Der Test kann bei Frauen aller Altersgruppen durchgeführt werden. Aktuelle Ergebnisse einer Studie zeigen insgesamt eine Sensitivität von 75 Prozent. Die Sensitivität gibt an, zu welchem Prozentsatz erkrankte Patientinnen durch den Test tatsächlich erkannt werden. Altersabhängige Unterschiede konnten gefunden werden. Hier zeigt sich bei den unter 50 jährigen eine Sensitivität von 86 Prozent bzw. bei den über 50-jährigen von 60 Prozent. Besonders profitieren jüngere Frauen unter 50 Jahren und Frauen mit familiärer Hochrisikosituation für eine Brustkrebserkrankung, bei denen eine Mammografie beispielsweise aufgrund des dichten Brustdrüsengewebes wenig Aussage liefert oder aufgrund anderer Risikofaktoren herkömmliche bildgebende Verfahren kontraindiziert sind. Hier konnte eine Sensitivität von 80 bis 90 Prozent erreicht werden.

Ziel der fortlaufenden Studie ist es, die Aussagekraft, Sensitivität und Einsatzmöglichkeit durch zukünftige Analysen weiter zu spezifizieren und zu verbessern. Auch wird der Einsatz bei weiteren Krebsarten so z. B. Eierstockkrebs erforscht. Die derzeitigen Zwischenergebnisse erreichen eine Sensitivität von bis zu 80 Prozent.

Forschung

Innovation aus Heidelberg

Die wissenschaftliche Erforschung des Bluttests für Brustkrebs erfolgte an der Universitäts-Frauenklinik des Universitätsklinikums Heidelberg. Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten.

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Pressematerial

Pressematerialien der Pressekonferenz am 21.02.2019.

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